vogl it consulting services

sie sind hier:

Eine Schwachstelle im 32-Bit-Kompatibilitätsmodus des aktuellen Linux-Kernels für 64-Bit-Systeme lässt sich ausnutzen, um an höhere Rechte zu gelangen. Angreifer könnten dies beispielsweise nach einem Einbruch über eine Lücke im Webserver ausnutzen, um mit Root-Rechten das System vollständig unter ihre Kontrolle zu bekommen.

Ursache des Problems ist die fehlende Prüfung der 32-Bit-Call-Emulationsschicht, ob der angeforderte Aufruf auch wirklich in der Syscall-Tabelle vorhanden ist. Nach Angaben des Entdeckers Ben Hawkes lässt sich dies ausnutzen, um eigenen Code mit Kernel-Rechten auszuführen. Ein Exploit kursiert bereits.

Die Kernel-Entwickler haben den Fehler im Repository behoben, die Linux-Distributoren dürften in Kürze neue Kernel veröffentlichen, um die Lücke zu schließen.